Die Corona-Prämie für besonders belastete Pflegekräfte und andere Beschäftigte in Krankenhäusern wird ausgeweitet. Nach Beschluss des Deutschen Bundestages sollen 450 Millionen Euro an besonders belastete Krankenhäuser verteilt werden.

Angesichts der zweiten Welle der SARS-CoV-2-Pandemie wird die Prämienregelung für besonders belastete Pflegekräfte und andere Beschäftigte in den Krankenhäusern ausgeweitet. Eine entsprechende gesetzliche Regelung wurde am 4. März 2021 vom Deutschen Bundestag beschlossen und wird vorbehaltlich der Zustimmung des Deutschen Bundesrates in Kürze in Kraft treten.

Die Grundkonzeption der ersten Prämie, die auf ein von der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen erarbeitetes Konzept zurückgeht, wird beibehalten und in mehreren Punkten erweitert. Insgesamt sollen 450 Millionen Euro für Prämienzahlungen aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellt werden. Diese Mittel sollen an 983 Krankenhäuser verteilt werden, die im Jahr 2020 wegen der Anzahl der behandelten COVID-19 Patientinnen und Patienten als besonders belastet galten.

Als Verteilkriterien sind die Verweildauertage der COVID-19 Patientinnen und Patienten, die Anzahl der Pflegekräfte und die Anzahl der Beatmungsfälle vorgesehen. Es bleibt dabei, dass die Krankenhäuser selbst mit der Beschäftigtenvertretung über die Auswahl der Prämienberechtigten und die Prämienhöhen entscheiden sollen, da nur sie die jeweiligen Belastungen einschätzen können. Neben Pflegekräften in der Pflege am Bett sollen erneut auch andere besonders belastete Krankenhausbeschäftigte Prämien erhalten können.

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