Auf der Intensivstation kämpft Anke M. täglich um das Leben von Corona-Patientinnen und -Patienten. Sie hofft auf eine breite Impfbereitschaft.

„Ich bin 33 Jahre alt und arbeite als Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie in der Uniklinik Dresden auf der Anästhesiologischen Intensivstation. Diese betreut derzeit ausschließlich intensivpflichtige Covid-19-Patientinnen und -Patienten, zum Teil mit extrakorporalem Lungenersatzverfahren (ECMO, das sind intensivmedizinische Techniken, bei denen eine Maschine teilweise oder vollständig die Atemfunktion eines Menschen übernimmt, Anm. d. Redaktion). Ich habe mich Ende Dezember, wie viele andere Kollegen auch, von unserem betriebsärztlichen Dienst gegen Corona impfen lassen, denn ich habe Vertrauen in unsere Forschung und Wissenschaft. Ich möchte weder erkranken noch mit einer hohen Viruslast andere anstecken! Natürlich gibt es noch keine Langzeitstudien zu dieser Impfung. Aber diese Zeit haben wir nicht. Nicht nur unsere Großeltern, auch unsere Eltern sind für einen schweren Verlauf gefährdet. Erst gestern haben wir wieder einen 59-Jährigen ohne relevante Vorerkrankungen verloren.

Die Impfung habe ich sehr gut vertragen – keine Kopfschmerzen, kein Fieber, keine Erkältungssymptome. Im Januar erhalte ich meine zweite Impfung. Und dann ist es für mich abgehakt. Ich hoffe, dass zeitnah insbesondere Kolleginnen und Kollegen sowie gefährdete Menschen geimpft werden können und sich auch impfen lassen. Die Vorteile überwiegen.“

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