Für Pflegeberaterin Sabine heißt sich impfen lassen Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst, für die eigene Familie und für alle Menschen in diesem Land.

„Diese Pandemie zeigt, was eine Gesellschaft ausmacht, was sie leisten kann und wo ihre Grenzen sind. Sie betrifft uns alle – und wir alle müssen uns an die Spielregeln halten, sonst dauert es umso länger, sie zu überwinden. Ich habe mich impfen lassen, weil jeder einzelne von uns seinen persönlichen Beitrag leisten muss.

Vor mehr als 30 Jahren habe ich als Gemeindeschwester in der Kölner Innenstadt als von der Gemeinde, vom Stadtteil und von der Gesellschaft respektierte Fachperson damit begonnen, Menschen, die nicht mehr allein zurechtkommen, zu unterstützen. Seitdem hat sich vieles verändert in unserem Gesundheitswesen. Nicht alles zum Positiven.

Die Verantwortung für uns selbst und für unsere Angehörigen haben wir immer mehr wegorganisiert und übertragen an professionelle Dienstleister, Einrichtungen und den Staat. Entsprechend sind auch unsere Ansprüche gestiegen. Dass jeder von uns sich nun wieder auf das Wesentliche, nämlich auf die eigene Gesundheit und die der Familie besinnen muss, ist eine Erkenntnis dieser Pandemie, die wir alle nutzen müssen, um unsere Zukunft entsprechend zu gestalten.

Eins ist sicher: Es wird nie wieder so sein wie vor der Pandemie. Unser Gesundheitssystem muss sich aus meiner Sicht in ein Grundversorgungssystem entwickeln, in dem es nicht um Gewinnmaximierung, Rationalität und Leistungsnachweisbarkeit geht, sondern um eine professionelle interdisziplinäre Versorgung für alle. Dazu gehört für mich, dass sich jeder von uns sich impfen lässt. Für seine Gesundheit, für die Gesundheit seiner Familie und für die Menschen, die in diesem Land leben. Verantwortung übernehmen heißt tun – und nicht Anderen die Arbeit zu überlassen.“

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