Die praktische Erprobung zeigt: Maßnahmen und Indikatoren, an denen attraktive Arbeitsbedingungen festgemacht werden, lassen sich in Pflegeeinrichtungen erfolgreich umsetzen. Doch die vielfältigen Bemühungen der Pflegearbeitgeber, attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, werden bei der Personalrekrutierung noch zu wenig nach außen kommuniziert. So zeigen die Ergebnisse, dass es neben attraktiven Arbeitsbedingungen geeignete Kommunikationsmaßnahmen braucht, um die öffentliche Wahrnehmung der Pflegeberufe insgesamt zu verbessern. Auch eine weitere Professionalisierung der Pflege wird von den Befragten gewünscht.

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Illustration: Ein Laptop und ein Schriftstück

Online-Befragung zum Stand der Digitalisierung

Wie steht es um die Digitalisierung und Dokumentationsentlastung der Pflege in Sachsen? Zu dieser Frage forscht das IGES Institut im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt – und führt dazu auch eine kurze Online-Befragung beruflich Pflegender in Sachsen durch. Die Teilnahme ist bis zum 23. September möglich.

Illustration von einer Gruppe aus drei Menschen

Checkliste: Wie attraktiv ist Ihre Einrichtung als Arbeitgeber?

Profil der Einrichtung, Arbeitsklima, Entwicklungsmöglichkeiten oder Bezahlung – all dies bestimmt, wie attraktiv ein Arbeitgeber erscheint. Mit den Checklisten der Universität Lüneburg können Sie Ihre Einrichtung einordnen und finden Tipps für Verbesserungen.

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Mit „Ich pflege gern“ bewirbt der regionale Zusammenschluss „Allianz für die Region GmbH“ in Braunschweig-Wolfsburg mit dem Projekt „Kompetent in Pflege – KOPF“ die Pflege als attraktives Berufsfeld. Welche Wege das Bündnis dabei ging, erzählt Projektmanagerin Nadine Muthmann.

Schwarz-Weiß-Porträt von Prof. Dr. Michael Isfort

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Studie zur Arbeitsplatzsituation in der Akut- und Langzeitpflege (IGES)