Im Zuge der Diskussion um den wachsenden Fachkräftemangel in der Pflege geraten zunehmend technische Assistenzsysteme in den Blick. Besonders die soziale Robotik rückt dabei in den Fokus.
Darunter versteht man robotische Systeme, die auf soziale Interaktion ausgelegt sind und in der Pflege etwa zur Unterhaltung, Kommunikation oder emotionalen Unterstützung eingesetzt werden können. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts E-cARE (Ethics Guidelines for Socially Assistive Robots in Elderly Care: An Empirical-Participatory Approach) wurde untersucht, wie sich der Einsatz solcher Systeme ethisch verantwortungsvoll gestalten lässt.
Durchgeführt wird es von Mitarbeitenden der Juniorprofessur für Medizinische Ethik der Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg, einer gemeinsamen Einrichtung der Universität Potsdam, der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Im digitalen Praxisdialog am 27. November um 11 Uhr stellt das Forschungsteam um Prof. Dr. Robert Ranisch, Dr. Joschka Haltaufderheide, Dr. Ruben Andreas Sakowsky und Marc Bubeck aktuelle Entwicklungen der sozialen Robotik vor, beleuchtet Chancen und Grenzen und gibt Einblicke in die Entwicklung einer ethischen Leitlinie für den verantwortungsbewussten Einsatz sozialer Roboter in der Pflege. Wir freuen uns auf den Austausch und Ihre Anmeldung!