Um Wertschätzung zu erfahren, kommt es auch darauf an, wie Pflegekräfte selbst über ihre Arbeit sprechen. Wie können sie ihre Kompetenzen deutlicher und selbstbewusster kommunizieren?

Die aktuellen Ergebnisse aus dem Projekt „Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege (KoWeP)“ geben erste Anhaltspunkte, wie Pflegekräfte ihre Expertise besser nach außen darstellen können. Vor allem kommt es darauf an, den Berufsstolz in den Fokus zu rücken.  Das kann mit Hilfe folgender Punkte gelingen:

  • Pflegekonzepte beschreiben: Pflegekräfte sollten das Konzept hinter ihren Tätigkeiten herausstellen. Das vermittelt die Hintergründe und Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit.
  • Komplexität verdeutlichen: Wer seine Tätigkeit stark vereinfacht beschreibt, kann nicht erwarten, von anderen Anerkennung dafür zu bekommen. Deswegen sollten Pflegekräfte die Komplexität ihrer Arbeit herausheben.
  • Sprachniveau an Zielgruppe und Kontext anpassen: Gesellschaftliche Wertschätzung setzt voraus, dass die Menschen verstehen, welche Kompetenzen Pflegekräfte haben. Sie sollten in angemessener Art und Weise vermittelt werden.
  • Selbstbewusste Körpersprache zeigen: Eine aufrechte und offene Haltung vermittelt Selbstbewusstsein.

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Die eigene Arbeit gut präsentieren

Wie können Pflegekräfte selbstbewusst über ihre Arbeit und die damit verbundenen Kompetenzen sprechen? Diese Frage steht auch im Zentrum des Praxisdialogs mit den „KoWeP“-Projektbeteiligten Dr. Ing. Paul Fuchs-Frohnhofen und Kurt-Georg Ciesinger am 24. August um 11 Uhr.

Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege (KoWeP)