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Der Internationale Tag der Pflegenden rückt die beruflich Pflegenden und ihre Perspektiven auf das Gesundheitssystem in den Mittelpunkt. Wir freuen uns, Ihnen an diesem besonderen Tag eine persönliche Grußbotschaft der Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, als Videonachricht zu übermitteln
Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege ist gestiegen: Wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, wurden 2025 rund 64.300 neue Ausbildungsverträge zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann abgeschlossen – ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Digitalisierung in der Langzeitpflege gezielt voranbringen – das ist der Auftrag des Kompetenzzentrums Digitalisierung und Pflege beim GKV-Spitzenverband. Nun liegt erstmals ein Evaluationsbericht vor, der eine Zwischenbilanz zieht: Aufbau, Ausrichtung und erste Ergebnisse werden insgesamt als erfolgreich bewertet.
Viele pflegebedürftige Menschen können von rehabilitativen Maßnahmen profitieren und ihre Selbständigkeit stärken. Wie das im Pflegealltag gelingen kann, wurde im Konzept des „domino-coachings“ durch die domino-coaching Stiftung entwickelt und erprobt. Prof. Dr. Martin Heckelmann von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hat die Umsetzung dieses rehabilitativen Ansatzes wissenschaftlich evaluiert. Im Interview erläutert er, welche wirtschaftlichen Effekte sich für Leistungserbringer zeigen, und welche Einrichtungen langfristig profitieren könnten.
Mit dem Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) ist zum 1. Januar 2026 ein zentrales Reformvorhaben in Kraft getreten. Ein wichtiges Ziel ist es, vermeidbare bürokratische Aufwände in der Pflege spürbar zu reduzieren und Pflegefachpersonen sowie Einrichtungen zu entlasten. Zugleich leistet das Gesetz einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität der Pflegeberufe und zur Stärkung einer effizienten, qualitätsgesicherten Versorgung.
Mit dem Befugniserweiterungs- und Entbürokratisierungsgesetz (BEEP) steht die Pflege vor einem tiefgreifenden Wandel. Erstmals wird gesetzlich geregelt, dass Pflegefachpersonen heilkundliche Tätigkeiten eigenverantwortlich ausüben dürfen – orientiert an ihren erworbenen Kompetenzen. Zugleich zielt das Gesetz darauf ab, Pflegefachpersonen und Einrichtungen spürbar von Bürokratie zu entlasten.
Internationale Fachkräfte gewinnen und sie gut in den Arbeitsalltag einbinden: Worauf müssen Pflegeeinrichtungen achten, um den Prozess von der Anwerbung bis zur Einarbeitung fair zu gestalten? Und welche Rolle spielt das Gütesiegel „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“?
Der Bedarf an gut qualifizierten Pflegefachpersonen bleibt hoch – und viele Einrichtungen setzen zunehmend auf internationale Kolleginnen und Kollegen, um Versorgungslücken zu schließen. Doch der Weg von der Anwerbung bis zur echten beruflichen und persönlichen Integration ist komplex. Nur wenn Anerkennung, Sprache und Teamkultur ineinandergreifen, entsteht eine langfristige Perspektive für alle Beteiligten – das zeigt das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Modellprojekt INGA Pflege 3.0.
Im Interview berichten Daniela Wendorff und Dorothea Siebenand vom Klinikverbund Gesundheit Nord Bremen, wie sie internationale Pflegefachkräfte im Modellprojekt INGA Pflege 3.0 begleiten – von den ersten Schritten bis zur erfolgreichen Integration in den Teams. Ihre Erfahrungen zeigen, wie praxisnahe Strukturen, klare Zuständigkeiten und viel gemeinsames Engagement den Unterschied bei der Integration internationaler Fachkräfte machen.