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Die heißen Tage Ende Juni haben eindrucksvoll vor Augen geführt, welche Herausforderungen der Klimawandel auch für die Pflege mit sich bringt. Hitzeschutz wird zunehmend zu einer wichtigen Aufgabe für Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und pflegende Angehörige. Mit unserer Themenseite bieten wir einen kompakten Überblick zu Handlungsempfehlungen, nützlichen Materialien und Impulsen aus der Praxis.
Im Fachdialog „Pflege hat's drauf – und wie?“ am 9. Juni 2026 wurde deutlich: Die Wahrnehmung der Pflege wird auch durch die Art geprägt, wie wertschätzend Pflegefachpersonen selbst über ihren Beruf und miteinander sprechen. Das durch das Bundesgesundheitsministerium geförderte Projekt „Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege“ (KoWeP) liefert hierzu nicht nur spannende wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch ganz praktische Hilfestellungen für Kompetenzkommunikation im Alltag. Entdecken Sie jetzt die kostenfreien Schulungsmaterialien und Lernmodulen.
Welche Kompetenzen braucht Pflege künftig – und wie lassen sich Aufgaben, Verantwortung und Qualifikationen sinnvoll aufeinander abstimmen? Mit dem Projekt BAPID wird eine Bildungsarchitektur für die Pflege in Deutschland dargestellt und entwickelt. Im Mittelpunkt stehen klare Rollenprofile, moderne Kompetenzstufen und bessere Übergänge zwischen Ausbildung, Studium und Weiterbildung. Ziel ist es, Pflegeberufe zukunftsfähig aufzustellen und den steigenden Anforderungen in Versorgung und Praxis gerecht zu werden.
Wie viel Personal braucht gute Pflege – und wie muss es zusammengesetzt sein? Das beschäftigt Politik, Wissenschaft und Praxis seit vielen Jahren. Seit 2023 gelten bundesweit einheitliche Personalanhaltswerte für die Langzeitpflege. Mit dem Modellprogramm zur Personalbemessung in vollstationären Pflegeeinrichtungen nach § 8 Abs. 3b SGB XI hat der GKV-Spitzenverband gemeinsam mit Partnern einen weiteren Baustein geliefert, um Pflegeeinrichtungen systematisch und wissenschaftlich fundiert dabei zu unterstützen, ihr Personal auch entsprechend seiner Qualifikation einzusetzen.
Wie lassen sich Arbeitsbedingungen in der Pflege konkret verbessern – und zwar so, dass sie im Alltag spürbar entlasten? Diese Frage steht im Zentrum des Projekts GAP („Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf“) der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, das im Rahmen eines Praxisdialogs zum Internationalen Tag der Pflegenden erneut in den Fokus gerückt war.
Der Internationale Tag der Pflegenden rückt die beruflich Pflegenden und ihre Perspektiven auf das Gesundheitssystem in den Mittelpunkt. Wir freuen uns, Ihnen an diesem besonderen Tag eine persönliche Grußbotschaft der Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, als Videonachricht zu übermitteln
Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege ist gestiegen: Wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, wurden 2025 rund 64.300 neue Ausbildungsverträge zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann abgeschlossen – ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Digitalisierung in der Langzeitpflege gezielt voranbringen – das ist der Auftrag des Kompetenzzentrums Digitalisierung und Pflege beim GKV-Spitzenverband. Nun liegt erstmals ein Evaluationsbericht vor, der eine Zwischenbilanz zieht: Aufbau, Ausrichtung und erste Ergebnisse werden insgesamt als erfolgreich bewertet.
Viele pflegebedürftige Menschen können von rehabilitativen Maßnahmen profitieren und ihre Selbständigkeit stärken. Wie das im Pflegealltag gelingen kann, wurde im Konzept des „domino-coachings“ durch die domino-coaching Stiftung entwickelt und erprobt. Prof. Dr. Martin Heckelmann von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin hat die Umsetzung dieses rehabilitativen Ansatzes wissenschaftlich evaluiert. Im Interview erläutert er, welche wirtschaftlichen Effekte sich für Leistungserbringer zeigen, und welche Einrichtungen langfristig profitieren könnten.