Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim

Die gesamten Ergebnisse

Das Projekt SeLeP hat unterschiedliche Dimensionen von Selbstbestimmung und Würde
im Pflegeheim untersucht. Hier finden Sie sämtliche Materialien, die im Rahmen der Studie
erarbeitet wurden, aber auch den Abschlussbericht der Vorgängerstudie „Sterben zuhause im Heim“.
Zukünftig werden hier auch neue Materialien aus der Fortsetzungsstudie „SeLeP 2.0“ zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen von SeLeP konnten zahlreiche Erkenntnisse zum Thema Selbstbestimmung und Würde im Pflegeheim gewonnen werden. Auf dieser Seite finden Sie die Materialien, die im Rahmen der Studie erstellt wurden. Dazu gehören neben dem Abschlussbericht auch Videos und FactSheets zu zentralen Forschungsergebnissen. Sie finden hier aber auch den Abschlussbericht der 2015 bis 2017 durchgeführten und ebenfalls vom BMG geförderten Vorgängerstudie „Sterben zuhause im Heim“ auf die SeLeP inhaltlich aufbaut. Zukünftig werden auf dieser Seite zudem sämtliche Ergebnisse der Fortsetzungsstudie „SeLeP 2.0“ eingestellt.

Darstellung einer Publikation aus dem Themenbereich SeLeP

Steckbrief SeLeP 2.0

Bei dem Projekt „Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim 2.0 (SeLeP 2.0)“ handelt es sich um eine Fortsetzungsstudie, die im August 2021 startet. Darin soll das in SeLeP entwickelte Schulungskonzept gemeinsam mit Pflege- und Leitungskräften, Bewohnerinnen und Bewohnern und deren An- und Zugehörigen für den Praxiseinsatz weiterentwickelt und in Pflegeheimen praktisch erprobt werden. Durchgeführt wird das Projekt SeLeP 2.0 vom Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung (ZIG) der Universität Augsburg zusammen mit Frau Prof. Dr. Stefanie Hiestand von der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Darstellung einer Publikation aus dem Themenbereich SeLeP

Abschlussbericht

In SeLeP wurden zahlreiche Aspekte von Selbstbestimmung und Würde im Pflegeheim untersucht. Zudem konnten außergewöhnliche Einblicke in den Pflegeheimalltag unter Pandemiebedingungen gewonnen werden. Im Abschlussbericht können Sie sämtliche Ergebnisse des Projekts in ausführlicher Form nachlesen.

Darstellung einer Publikation aus dem Themenbereich SeLeP

Das Schulungskonzept

Das Schulungskonzept beschreibt ausführlich, wie eine spätere Schulung aufgebaut sein sollte und beinhaltet mögliche Lernziele, Inhalte, Methoden, Arbeitsmaterialien sowie Ablaufbeschreibungen mit einer exemplarisch skizzierter Diskussions- und Auswertungsstruktur. Es beschreibt zudem, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, damit die Schulung durchgeführt werden kann und sich nachhaltige Effekte in den Einrichtungen einstellen. Das Konzept verfolgt einen Ansatz mit online-basierten Elementen und klassischen Vor-Ort-Elementen und richtet sich an unterschiedliche Akteure.

Schwarz-Weiß Porträt von Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl.

Das Schulungskonzept im Video

Ein Ergebnis von SeLeP ist ein perspektivensensibles Schulungskonzept, das sich an Einrichtungen, Pflegekräfte, aber auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren An- und Zugehörige richtet. Durch die Schulung sollen die Teilnehmenden angeregt werden, ihre Haltung zu relevanten Fragen von Würde und Selbstbestimmung in Pflegeeinrichtungen zu reflektieren sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten einer Würde- und Selbstbestimmungskultur gemeinsam zu erarbeiten.

Schwarz-Weiß Porträt von Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl.

Die Pflegeheimethik im Video

In der entwickelten Pflegeheimethik geht es nicht primär um abstrakte ethische Fragestellungen, sondern vor allem um die „kleinen Ethiken des Alltags“. In dem Video lernen Sie die Kerninhalte der Pflegeheimethik kennen und erfahren weshalb es einen care-ethischen und einen organisationsethischen Ansatz braucht, damit eine solche Pflegeheimethik auch im Praxisalltag ihre Wirkung entfalten kann.

Eine Person stellt ein Buch ins Bücherregal.

Die Heimleiterbefragung im Video

Um einen vertieften Einblick in die Alltagspraxis und in die organisationalen Rahmenbedingungen zu gewinnen, wurde eine Heimleiterbefragung durchgeführt, an der sich 1.223 Einrichtungen beteiligt haben. Dabei hat sich gezeigt, dass die Möglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohnern zu Mit- und Selbstbestimmung durchaus bereits vorhanden sind, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß und in unterschiedlichen Formen.

Hände die auf einem Laptop etwas eingeben.

Das Konflikt-Tableau im Video

Rund um die Themen Selbstbestimmung und Würde kommt es im Pflegeheimalltag immer wieder zu Konflikten, die ganz unterschiedlich gelagert sein können. In SeLeP wurde ein Konflikt-Tableau entwickelt, dass bei der Identifikation und der Bewältigung von Konflikten helfen soll.

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Factsheet Pflegeheimethik

Auf Grundlage der Forschungsergebnisse wurde in SeLeP eine spezifische Ethik für das Heim als Lebens- und Arbeitsort skizziert. Sie setzt an einer für Selbstbestimmung und Würde sensibilisierten Alltagsgestaltung an und soll Antworten auf die Fragen nach einem guten Leben und Arbeiten im Heim geben. Die Pflegeheimethik befasst sich dabei nicht nur mit dem Pflegegeschehen im Heim, sondern beinhaltet auch ethische Leitlinien für das Heim als Organisation.

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Factsheet Heimleiterbefragung

In SeLeP wurde eine repräsentative Onlinebefragung von Heimleitern durchgeführt, an der 1.223 Einrichtungen teilgenommen haben. Dabei standen die Alltagspraxis sowie die strukturellen und kulturellen Merkmale von Pflegeheimen und deren jeweilige Auswirkungen auf Selbstbestimmungsmöglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner im Zentrum des Interesses.

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Factsheet Typische Konflikte rund um Selbstbestimmung und Würde

Im Hinblick auf Selbstbestimmung kommt es im Heimalltag häufig zu Konflikten, beispielsweise bei den Fragen, wann jemand aufsteht oder zu Bett geht, ob man an bestimmten Aktivitäten teilnimmt, oder was, wann und wo man essen möchte. Gerade der Umgang mit solchen vermeintlichen Kleinigkeiten spielt deshalb eine große Rolle, ob sich eine Bewohnerin oder ein Bewohner würdevoll behandelt fühlt.

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Factsheet Bewohnerperspektiven

Obwohl jede Bewohnerin und jeder Bewohner eigene Erwartungen, Wünsche, Ängste, Gewohnheiten und Vorlieben hat, lassen sich jenseits solcher individuellen Merkmale auch Aspekte benennen, die mit typischen Perspektiven auf das Leben im Heim und damit verbundenen Ansprüchen an Selbstbestimmung und Würde einhergehen. In SeLeP wurde untersucht, wie sich im Heimalltag Zugangswege zu unterschiedlichen Bewohnerinnen und Bewohnern finden lassen, um deren Selbstbestimmung und Würdeempfinden zu fördern.

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Factsheet Handlungsmuster von Pflege- und Betreuungskräften

Im Heimalltag sind es vor allem die Pflegekräfte, die es den Bewohnern ermöglichen, trotz bestehender kognitiver, psychischer und physischer Einschränkungen Selbstbestimmung und Würde zu erfahren. Die qualitativen Fallstudien in SeLeP haben gezeigt, wo, wie und in welchem Ausmaß Selbstbestimmung durch das Handeln der Pflege- und Betreuungskräfte unterstützt werden kann.

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Factsheet Die Perspektive der An- und Zugehörigen

An- und Zugehörige können bei der Herstellung von Selbstbestimmung und Würde im Pflegeheim eine wichtige Rolle spielen. Um deren Perspektive auf die eigenen Unterstützungsmöglichkeiten, aber auch ihre Sicht auf die Auswirkungen der Pflege- und Betreuungspraxis auf die Bewohnerinnen und Bewohner abzubilden, hat das Institut für Demoskopie in Allensbach eine repräsentative Befragung von An- und Zugehörigen durchgeführt.

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Factsheet Schulungskonzept

Damit die Ergebnisse von SeLeP auch in der Praxis einen Mehrwert für Pflegeeinrichtungen bringen und dort nachhaltige Effekte bezüglich der Förderung von Selbstbestimmung und Würde zeigen können, wurde im Projekt ein Schulungskonzept entwickelt. Das modular aufgebaute Schulungskonzept umfasst zum jetzigen Zeitpunkt eine detaillierte Beschreibung der vier Basismodule, diverse Arbeitsmaterialien sowie Skripte zu ihrer technischen Umsetzung.

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Steckbrief

Bei dem Projekt „Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim (SeLeP)“ handelte es sich um ein interdisziplinäres Forschungsprojekt unter der Leitung der Universität Augsburg. Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Projekt und zu den Auftragnehmern.

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Sterben zuhause im Heim

SeLeP baut inhaltlich auf den Ergebnissen der von 2015-2017 durchgeführten und vom BMG geförderten Studie „Sterben zuhause im Heim. Hospizkultur und Palliativkompetenz in der stationären Langzeitpflege“ auf. Hier können Sie den Abschlussbericht der Vorgängerstudie nachlesen.