

Internationale Fachkräfte gewinnen und sie gut in den Arbeitsalltag einbinden: Worauf müssen Pflegeeinrichtungen achten, um den Prozess von der Anwerbung bis zur Einarbeitung fair zu gestalten? Und welche Rolle spielt das Gütezeichen „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“?
Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, suchen viele Pflegeeinrichtungen Personal im Ausland – und sehen sich dabei mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Dabei ist es für alle Seiten wichtig, den Prozess von der Anwerbung bis zur Einarbeitung fair zu gestalten und ganzheitlich anzugehen. Ann-Christin Wedeking leitet die Geschäftsstelle der Gütegemeinschaft „Anwerbung und Vermittlung von Pflegekräften aus dem Ausland“ e. V. und schildert, was eine ethisch vertretbare, faire Anwerbung ausmacht:
Verlässlicher Wegweiser bei der Anwerbung von Pflegefachkräften in Drittstaaten ist das Gütesiegel „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Es macht kenntlich, dass die Anwerbungen hohen ethischen Standards gerecht werden. Es wird als RAL Gütezeichen erteilt.
Tipp: Jetzt zum Praxisdialog anmelden
Was macht ethisches Recruiting in der Pflegepraxis aus? Welche Verantwortung kommt auf die Arbeitgebenden zu, was bedeuten die Anforderungen aus dem Gütezeichen für die Pflegeeinrichtungen in der konkreten Praxis, und wie können alle Beteiligten profitieren? Diese Fragen haben wir beim Praxisdialog vor Ort mit Ann-Christin Wedeking von der Gütegemeinschaft Anwerbung und Vermittlung von Pflegekräften aus dem Ausland e.V. diskutiert. Wer in Berlin nicht dabei sein konnte, dem sei unser digitaler Praxisdialog am 8. Dezember, 11 Uhr empfohlen. Wir geben Hintergrundinfos zum Gütezeichen und Praxiseinblicke von Arbeitgebenden.