

Warum das bewusste Sprechen über Kompetenzen und das geplante Pflegekompetenzgesetz Hand in Hand gehen, darüber spricht Prof. Dr. Michael Isfort, Professor für Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung am Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. in einem Kurzinterview.
Pflegefachkräfte sollen künftig – gemäß ihren Qualifikationen – in der Versorgung mehr Befugnisse erhalten. Hierfür wurde das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung (BEEP) in der Pflege erarbeitet, welches am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Darüber hinaus hat die Bundesregierung das Pflegefachassistenzeinführungsgesetz beschlossen. Gemeinsam mit einem weiteren noch geplanten Advanced Practice Nurse (APN)- Gesetz soll der Pflegeberuf modernisiert werden. Ziel ist es, neue Entwicklungsperspektiven für Pflegepersonen zu bieten.
Das Sprechen über Kompetenzen ist eine Herausforderung
Über die eigene Arbeit und Kompetenzen bewusst zu sprechen, ist für viele Pflegekräfte eine Herausforderung. Wie es besser gelingen kann, das wurde vom BMG geförderten Projekt „Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege (KoWeP)“ untersucht. Prof. Dr. Michael Isfort, Professor für Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung am Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) war an diesem Projekt federführend beteiligt und hat sich damit auseinandergesetzt, wie die Kompetenzkommunikation in der Pflege verbessert werden kann. Dazu wurden Schulungsmaterialien für ein Kommunikationstraining erarbeitet, die für alle interessierten Pflegeeinrichtungen kostenfrei zur Verfügung stehen. (Mehr Infos hier)
Im Kurzinterview setzt Prof. Isfort die Ergebnisse des Projekts in Zusammenhang zum Pflegekompetenzgesetz. (Interview vom Oktober 2024)