Eine ältere Frau im Kittel wirft freudig einen lila Luftballon; eine andere ältere Person ist teilweise im Vordergrund zu sehen. Die deutschen Worte "Pflege & Demenz" erscheinen auf einem rosa Hintergrund.

Von Wissenschaft über Politik bis hin zur Pflegepraxis – hier bündeln wir Wissen, Hintergründe und Impulse rund um die pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz. Sie erfahren Neues über aktuelle Projekte zur Versorgung, zur Nationalen Demenzstrategie der Bundesregierung und Förderungen wie den Lokalen Allianzen. Zentrale Termine wie die jährliche Woche der Demenz oder unsere Praxisdialoge und Aufzeichnungen sind hier ebenfalls zu finden.

Aus der Politik: Nationale Demenzstrategie

Die Nationale Demenzstrategie der Bundesregierung läuft noch bis Ende 2026 und macht Fortschritte – viele Maßnahmen sind bereits umgesetzt, weitere in der Umsetzung. Ein Monitoring-Bericht fasst den aktuellen Stand zusammen. Ab 2027 soll die Strategie unter neuen Vorzeichen fortgeführt werden. Unter anderem ist ein Fokus auf Prävention geplant.

Aus der Wissenschaft: Versorgungspfad Alzheimer-Demenz

Wie gelingt es, medizinische Leitlinien, praktische Erfahrungen und die Perspektiven aller Beteiligten im ambulanten Versorgungsalltag zusammenzuführen? Das Projekt „Entwicklung eines Versorgungspfades für Menschen mit Alzheimer-Demenz (und ihrer An- und Zugehörigen)“ erarbeitet aktuell ein praxisnahes Konzept, das künftig Orientierung bieten und die Versorgungsqualität verbessern soll. 

Aus der Praxis: Lokale Allianzen

Die „Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz“ vernetzen alle an der Versorgung beteiligten Akteurinnen und Akteure vor Ort, bündeln Ressourcen und entwickeln passgenaue Hilfen – von Gesprächscafés bis zu generationsübergreifenden Projekten.

Abbildung einer Frau, die vor einem Computerbildschirm steht und ein Videogespräch mit einem Mann führt. Sprechblasen deuten auf ein Gespräch hin. Der Hintergrund zeigt abstrakte rote und orangefarbene Netzwerkgrafiken.

Online-Praxisdialog: Gemeinsam die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessern – von Politik bis Praxis

In einem Online-Praxisdialog am 28. September 2026 um 10:30 Uhr wird Astrid Lärm, Leiterin der Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie, einen aktuellen Überblick zur Umsetzung der NDS sowie einen Ausblick auf die Weiterentwicklung geben. Darüber hinaus ist Susanna Saxl-Reisen, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V., dabei und stellt ein konkretes Praxisprojekt zur Demenzprävention vor. Hier geht es um praxisnahe Schulungsmaterialien für Multiplikatoren, die seit 2024 entwickelt, erprobt und evaluiert wurden. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch mit allen Interessierten. Melden Sie sich an und seien Sie dabei!

Anmeldung zum Praxisdialog
Abbildung einer Person mit nachdenklichem Gesichtsausdruck, die ihren Kopf hält, vor einem rosa Hintergrund mit Wolkenformen. Der Text lautet „EXPERTENSTANDARD DEMENZ.

Expertenstandard Demenz: Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Demenz ist eine große Herausforderung: für die Betroffenen, die Angehörigen und Freunde, aber auch für beruflich Pflegende in stationären und ambulanten Einrichtungen. Auf unserer Überblickseite finden Sie Informationen zum dahinterliegenden Konzept der personzentrierten Pflege, zu Erfahrungen im Umgang mit dem Expertenstandard in der Praxis und damit verbundenen Herausforderungen – als Ergebnis einer ersten Bilanz, die auf der Fachveranstaltung am 14. November 2023 auf Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft der deutschen Wohlfahrtspflege (BAGFW) und unter dem Dach der Nationalen Demenzstrategie diskutiert wurde.

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Abbildung einer Frau, die vor einem Computerbildschirm steht und ein Videogespräch mit einem Mann führt. Sprechblasen deuten auf ein Gespräch hin. Der Hintergrund zeigt abstrakte rote und orangefarbene Netzwerkgrafiken.

Online-Praxisdialog: Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz: Was wirkt vor Ort?

Im digitalen Praxisdialog am 22. September um 11 Uhr stellt Jana Rößler vom Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso-Institut) die Ergebnisse der Evaluation zum Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ vor, das im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie durchgeführt wurde und Ende 2026 ausläuft. Im Online-Praxisdialog werden Erfolgsfaktoren und Herausforderungen diskutiert, die beim Aufbau lokaler Teilhabeangebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen eine Rolle spielen. Auch die Weiterentwicklung und die nachhaltige Verankerung regionaler Netzwerke wird beleuchtet. 

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Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz
Wie gelingt gut Unterstützung für Ort für Menschen mit demenz? Im Praxisdialog vom 26. September 2025 zeigen Nadine Gold (BAGSO-Netzwerkstelle) und Isabell Eickhoff (DemenzNetz Wilhelmshaven), wie Lokale Allianzen Akteurinnen und Akteure verbinden, Angebote bündeln und Hilfe dorthin bringen, wo sie gebraucht wird. Jetzt Aufzeichnung ansehen und Impulse für die eigene Region mitnehmen. Hier gehts zur Aufzeichnung.

Wie geht es nach einer Demenzdiagnose weiter?
Eine Demenzdiagnose verändert das Leben – oft von einem Moment auf den anderen. Viele Betroffene berichten, dass sie sich nach der Mitteilung allein gelassen fühlen: keine Informationen zu nächsten Schritten, keine Anlaufstellen, keine Orientierung. Hier setzt das Projekt „MutMacher – Ehrenamtliche Erstbegleitung für Menschen mit Demenz“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG) an. Geschulte Freiwillige stehen Betroffenen und ihren Familien in der ersten Zeit nach der Diagnose zur Seite. Sie geben Halt, teilen Erfahrungen, informieren über Unterstützungsangebote und sind Gesprächspartner für die Frage: „Wie geht es jetzt weiter?“ Das Projekt ist Teil der Nationalen Demenzstrategie. Für die Erstbegleitung hat die DAlzG ein Curriculum entwickelt, mit dem Ehrenamtliche in zehn Modulen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Initiativen, die solche Schulungen anbieten oder Freiwillige gewinnen möchten, erhalten Unterstützung und Begleitung durch die DAlzG. Im digitalen Praxisdialog am 23. September 2025 gab Olaf Rosendahl (Deutsche Alzheimer Gesellschaft) Einblicke in die Arbeit des Projekts, stellte das Curriculum vor und berichtete aus der Praxis der Ehrenamtlichen. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an.


Museum neu erlebt – Welche Wirkung Kunst und Kultur auf Menschen mit Demenz haben können
Wie können Kunst und Kultur die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern? Die Modellprojekte „Erinnerungs_reich“ in Sachsen sowie ARTEMIS in Hessen sind dieser Frage wissenschaftlich begleitet nachgegangen. Beide Vorhaben haben untersucht, wie nicht-pharmakologische Ansätze in Form von Museumsbesuchen die Lebensqualität bei Menschen mit Demenz steigern konnten. Hier geht’s zur Aufzeichnung vom 23. Januar 2025
 

Für den Umgang mit Menschen mit Demenz sensibilisieren
Damit die zahlreichen Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die nicht für Pflege- und Betreuungsaufgaben zuständig sind, für den Kontakt mit Menschen mit Demenz besser sensibilisiert und vorbereitet sind, stellt die Initiative "Demenz Partner" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) jetzt neu erarbeitete Schulungsmaterialien für diese Zielgruppe bereit. Hier geht’s zur Aufzeichnung vom 26. September 2024


Angebote für Menschen mit Demenz vor Ort gestalten
Wie können Angebote in Landkreisen, Kommunen und Quartieren so gestaltet werden, dass sie auch für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen ein Ort des Wohlbefindens und der Teilhabe bleiben? Hier geht’s zur Aufzeichnung vom 13. Januar 2025