Aktuelles

Alle Meldungen aus der Wissenschaft und Forschung

Hier finden Sie alle Meldungen aus der Wissenschaft und Forschung in chronologischer Reihenfolge.

2022

Online-Befragung: Stand der Digitalisierung in Sachsen

09. September: Wie steht es um die Digitalisierung und Dokumentationsentlastung der Pflege in Sachsen? Zu dieser Frage forscht das IGES Institut im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt – und führt dazu auch eine kurze Online-Befragung beruflich Pflegender in Sachsen durch. Die Teilnahme ist bis zum 23. September möglich.

Pflegeeinrichtungen für Forschungsprojekt gesucht

09. September: Das Forschungsprojekt „Resi Saluto – Resilienz und Gewaltprävention in Pflegeeinrichtungen“ möchte die Resilienz und die Gesundheit von Bewohnerinnen und Bewohnern in stationären Pflegeeinrichtungen stärken. Bis zum 30. September werden sechs stationäre Langzeitpflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland gesucht, die exemplarisch Maßnahmen umsetzen, um das gesundheitsbezogene Wohlbefinden weiter zu verbessern.

Fachtagung: Kompetenzen in der Altenpflege entwickeln

09. September: Das Team des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „KomIn – Kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Altenpflege“ lädt für den 11. November ab 9 Uhr zur kostenlosen digitalen Fachtagung ein. Im Zentrum stehen die Themen Beruf und Beruflichkeit in der Pflege, pflegerische Interaktionsarbeit und Kompetenzentwicklung sowie digitale Transformationsprozesse. Sie haben Interesse? Melden Sie sich per E-Mail an.

Befragung zum „Pflegearbeitsplatz der Zukunft“

02. September: Das Bundesministerium für Gesundheit hat im Rahmen der „Konzertierten Aktion Pflege“ eine Studie zum „Pflegearbeitsplatz der Zukunft“ in Auftrag gegeben. Diese Studie soll vor allem einer Frage nachgehen: Welche Vorstellungen und Anforderungen haben beruflich Pflegende, Personen in der Pflegeausbildung oder im Pflegestudium an ihren Pflegearbeitsplatz?

Forschungsprojekt „AUPIK“: Krisenplan für die häusliche Pflege

02. September: Krisensituationen wie zum Beispiel ein länger andauernder Stromausfall können die pflegerische Versorgungssicherheit gefährden. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „AUPIK: Aufrechterhaltung der ambulanten Pflegeinfrastrukturen in Krisensituationen“ will Wege zur Erhöhung der Resilienz in Krisensituationen aufzeigen.

Psychisches Wohlbefinden durch gesunde Empathie fördern

19. August: Ein angemessener Einsatz von Empathie hat viele positive Auswirkungen auf den Pflegealltag: Sie fördert die psychische Gesundheit von Pflegekräften und spart am Ende Zeit, da unter anderem aggressive Verhaltensweisen von Pflegebedürftigen seltener auftreten. Das fand Ludwig Thiry vom Bildungszentrum der Uniklinik Köln mit seinem Team im Projekt „empCARE“ heraus. Er hat Tipps, wie ein reflektierter empathischer Umgang gelingt.

Selbstbestimmung und Würde für alle Beteiligten

16. August: Wie ermöglichen Pflegeheime ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben? Das war die zentrale Frage im Forschungsprojekt „Selbstbestimmtes Leben im Pflegeheim (SeLeP)“. Aus seinen Untersuchungen leitete das Team der Universität Augsburg ein Schulungskonzept für die Pflegepraxis ab, das aktuell in dem Nachfolgeprojekt „SeLeP 2.0“ weiterentwickelt und in der Praxis erprobt wird. Im Video-Interview berichtet Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl davon.

Wertschätzung in der Pflege: Gute Arbeit – gute Kommunikation

05. August: Wie Pflegekräfte ihre Kompetenzen selbstbewusst in die Öffentlichkeit tragen können, wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Projekt „Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege (KoWeP)“ herausfinden. Das gelingt zum Beispiel, indem die Komplexität des Berufs aufgezeigt und pflegerisches Handeln bestimmten Pflegekonzepten zugeordnet wird.

Der Weg zu einer besseren Vereinbarkeit

05. August: Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf: Das ist das Ziel des gleichnamigen Projekts „GAP“. In Video-Interviews berichten die Projektbeteiligten Carolin Gurisch und Rosemarie Lotzen unter anderem, warum gute Arbeitsbedingungen ein relevanter Faktor für Vereinbarkeit sind und wie ein Coaching im Rahmen von „GAP“ abläuft.

Über die Pflegeausbildung informieren – auch auf Ukrainisch

29. Juli: Was ist die generalistische Pflegeausbildung? Was sind die Zugangsvoraussetzungen? Und wie läuft die Ausbildung ab? Im Flyer „Pflegeausbildung aktuell“ des Bundesinstituts für Berufsbildung erhalten Ausbildungsinteressierte Informationen zu den Pflegeausbildungen nach dem Pflegeberufegesetz ab dem 01. Januar 2020. Die Publikation gibt es nun auch auf Ukrainisch.

Versorgung Sterbender: Perspektive von Pflegekräften gefragt

22. Juli: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des TransMIT-Projektbereichs für Versorgungsforschung und Beratung verfolgen das Ziel, die psychosozialen und medizinisch-pflegerischen Bedingungen der Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen zu untersuchen. In einer aktuellen Umfrage ermitteln sie dafür die Perspektive von beruflichen Helferinnen und Helfern.

Online-Umfrage: KI-basierte Weiterbildung in der Altenpflege

22. Juli: In einer Online-Befragung wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts „Implementierung eines adaptiven Weiterbildungsunterstützungssystems in der Pflege (ADAPT)“ von Pflegenden wissen, wie KI-basierte Weiterbildung in der Altenpflege Nutzen stiften kann. Das Ziel: digitale Lernangebote gewinnbringend weiterentwickeln, um das bedarfsgerechte Lernen zu ermöglichen. Nehmen Sie jetzt anonym an der Umfrage teil!

„Digikomp-Ambulant“-Projekt: Wenn Forschung und Praxis kooperieren

15. Juli: Innovative Technologie gemeinsam entwickeln – das ist der Ansatz des „DigiKomp-Ambulant“-Projekts. Dafür haben sich Pflegefachkräfte an der Entwicklung einer Sensorik-Lösung beteiligt, die ambulante Einsatzkräfte jederzeit über den Gesundheitszustand und weitere pflegerelevante Aspekte der zu Pflegenden informiert. Im Video berichtet der Projektverantwortliche Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen, warum es wichtig ist, Menschen aus der Praxis in die Entwicklung neuer Technologien einzubinden.

Was macht einen guten Arbeitsplatz aus?

07. Juli: Vom Arbeitsalltag bis zur gesellschaftlichen Wahrnehmung – wenn es darum geht, Arbeitsplätze in der Pflege attraktiv zu gestalten, spielen zahlreiche Aspekte eine Rolle. Was dabei genau entscheidend ist, ist die zentrale Frage der Studie zur Arbeitsplatzsituation in der Akut- und Langzeitpflege. Benjamin Herten vom Institut für europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH und Dr. Grit Braeseke vom IGES Institut stellen erste Ergebnisse vor.

Das Bild der Pflege selbst beeinflussen

01. Juli: Warum wissen häufig nur die Pflegenden selbst, welche Kompetenzen und Fähigkeiten mit ihrem Beruf verbunden sind? Diese Frage stellte sich auch Prof. Dr. Klaus Müller von der Frankfurt University of Applied Sciences in seinem Vortrag beim Tag der Pflegenden. Zusammen mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erforscht er im Projekt „Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege (KoWeP)“, wie sich das ändern lässt.

Forschen, um die Gesundheit von Pflegekräften zu fördern

01. Juli: Arbeitsbedingungen müssen so gestaltet sein, dass Pflegekräfte gut und gesund arbeiten können. Das ist auch das Ziel des Modellprojekts „Betriebliche Angebote zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BAGGer)“. Hannah Bleier vom Forschungsteam an der Deutschen Sporthochschule Köln stellt es im Interview vor.

Aus der Krise lernen: Das Projekt InPace

10. Juni: Während der Corona-Pandemie mussten Pflegeeinrichtungen Strategien entwickeln, um mit der zusätzlichen Belastung umzugehen. Das Projekt „InPace“ setzte sich zum Ziel, diese zu identifizieren, als gute Praxisbeispiele aufzubereiten und in Form eines Handlungskatalogs Orientierungshilfe zu bieten. Der Projektkoordinator Prof. Dr. Patrick Brzoska stellt „InPace“ im Video-Interview vor.