Im zweiten Fachdialog am 9. Juni stand das Selbstverständnis der Pflege und die Kommunikation im Fokus: Wie sprechen Pflegende über ihren Beruf? Wie hängen Selbst- und Fremdwahrnehmung zusammen? Welchen Einfluss hat das auf Berufsstolz und Sichtbarkeit der Pflege? Aber auch: Was können Einrichtungen konkret tun, um die Kompetenzkommunikation von Pflegenden zu verbessern? Als Panelgäste dabei waren Prof. Michael Isfort, Professor für Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen sowie stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP-Institut), Sonia Fietz, stellvertretende Pflegedienstleiterin und Landessiegerin Schleswig-Holstein im Wettbewerb „Deutschlands Pflegeprofi 2025“, Cornelia Reichardt, Bereichsleiterin Strategie Pflege und Bildung am Sana Klinikum Borna, sowie die Auszubildende Celina Barth.
Im Fachdialog „Pflege hat's drauf – und wie?“ am 9. Juni 2026 wurde deutlich: Die Wahrnehmung der Pflege wird auch durch die Art geprägt, wie wertschätzend Pflegefachpersonen selbst über ihren Beruf und miteinander sprechen. Das durch das Bundesgesundheitsministerium geförderte Projekt „Kompetenzkommunikation und Wertschätzung in der Pflege“ (KoWeP) liefert hierzu nicht nur spannende wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch ganz praktische Hilfestellungen für Kompetenzkommunikation im Alltag. Entdecken Sie jetzt die kostenfreien Schulungsmaterialien und Lernmodulen.
Welche Veränderungen bringt das Personalbemessungsverfahren für Organisation, Prozesse und Zusammenarbeit in Pflegeeinrichtungen mit sich? Christoph Schütze und Jasmin Riedmüller von der Evangelischen Heimstiftung sowie Dr. Christian Weiß von der Sozialteam Gruppe geben Einblicke in ihren Umsetzungsprozess – von der Vorbereitung über die Entwicklung neuer Arbeitsabläufe bis hin zur nachhaltigen Verankerung im Pflegealltag.
Mit dem Pflegeneuordnungsgesetz sollen die Finanzen der Pflegeversicherung stabilisiert und die Versorgung der Menschen verbessert werden. Dafür wird ein stärkerer Fokus auf die Prävention von Pflegebedürftigkeit gelegt. Zudem sollen Angehörige entlastet, die Leistungsansprüche vereinfacht und der Zugang gebündelt werden.
Wie hat sich Pflege in den letzten Jahrzehnten verändert? Woran macht sich der Wandel der Profession Pflege fest? Wir haben mit Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, in einem Interview dazu gesprochen.
Welche Kompetenzen braucht Pflege künftig – und wie lassen sich Aufgaben, Verantwortung und Qualifikationen sinnvoll aufeinander abstimmen? Mit dem Projekt BAPID wird eine Bildungsarchitektur für die Pflege in Deutschland dargestellt und entwickelt. Im Mittelpunkt stehen klare Rollenprofile, moderne Kompetenzstufen und bessere Übergänge zwischen Ausbildung, Studium und Weiterbildung. Ziel ist es, Pflegeberufe zukunftsfähig aufzustellen und den steigenden Anforderungen in Versorgung und Praxis gerecht zu werden.
Wie lässt sich das Personalbemessungsverfahren (PeBeM) erfolgreich in den Pflegealltag integrieren? Zwei Einrichtungen aus dem Modellprogramm nach § 8 Abs. 3b SGB XI berichteten im Praxisdialog von ihren Erfahrungen.
Im ersten Fachdialog am 26. Mai haben wir auf den Wandel der Profession Pflege geschaut: Wie haben sich Rollenverständnisse und Rollenbilder verändert? Was sind zentrale Themen, die beruflich Pflegende beschäftigen, und wie können sie selbst aktiv den Wandel gestalten? Als Panelgäste dabei waren Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Josephine Postzich als Vertreterin ‚Junge Pflege‘ im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) und Heike Hoffer, Referatsleiterin 421 (Fachkräftesicherung Inland), Bundesministerium für Gesundheit.
Wie sprechen Pflegende über ihren Beruf – und warum ist das so wichtig? Im zweiten Fachdialog der Reihe „Pflege hat's drauf – und wie?!“ stand die Kompetenzkommunikation im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Prof. Michael Isfort, Cornelia Reichardt, Sonia Fietz und der Auszubildenden Celina Barth wurde diskutiert, wie Berufsstolz entsteht, warum Pflege ihre fachliche Expertise häufiger sichtbar machen sollte und welchen Beitrag Einrichtungen dazu leisten können.